Beim Bong kaufen taucht ein Begriff immer wieder auf: Kickloch. Manche Bongs haben es, manche nicht – und viele sind unsicher, ob sie es brauchen. In diesem Ratgeber erfährst du, was ein Kickloch ist, wie du es nutzt, welche Vor- und Nachteile es im Alltag hat und worauf du beim Kauf achten solltest. Außerdem findest du interne Links zu passenden Ratgebern und zur Auswahl im Shop.
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Was ist ein Kickloch bei einer Bong?
Das Kickloch (auch „Carb Hole“) ist eine kleine Öffnung an der Seite der Bong. Es wird beim Ziehen normalerweise mit dem Finger abgedeckt und am Ende des Zuges kurz freigegeben. Dadurch verändert sich der Luftstrom, weil dann zusätzliche Luft einströmt.
Wie benutzt man ein Kickloch richtig?
- 1) Abdecken: Beim Start des Zuges das Kickloch mit dem Finger abdichten.
- 2) Ziehen: Gleichmäßig ziehen – wie gewohnt über Bowl und Wasser.
- 3) Freigeben: Am Ende den Finger kurz vom Kickloch nehmen, damit zusätzliche Luft einströmt.
- 4) Optional: Danach kurz ausatmen/absetzen, je nach persönlicher Nutzung.
Viele nutzen das Kickloch als schnelle Steuerung: erst „dicht“ ziehen, dann zum Schluss öffnen.
Warum gibt es Bongs mit Kickloch – und warum ohne?
Beides ist üblich. Ob eine Bong ein Kickloch hat, hängt oft vom Design und vom geplanten Setup ab. Manche bevorzugen die Steuerung über das Kickloch, andere möchten lieber ohne seitliche Öffnung arbeiten und steuern das Setup anders (z. B. über Bowl/Chillum oder Zubehör).
Vorteile von Kickloch-Bongs
- Schnelle Steuerung: Mit einem Finger kannst du den Luftstrom beeinflussen.
- Einfaches Handling: Wer sich daran gewöhnt hat, kommt damit oft gut klar.
- Wenig Zusatzteile: Das Kickloch ist fest im Glas – du brauchst keine extra Teile dafür.
Mögliche Nachteile von Kickloch-Bongs
- Gewöhnung: Du musst das Abdecken/Freigeben sauber timen.
- Reinigung: Das Kickloch ist eine zusätzliche Stelle, an der sich Schmutz absetzen kann.
- Dichtigkeit: Wenn du es nicht komplett abdichtest, kann das den Luftstrom verändern.
- Zubehör-Setup: Je nach Zubehör/Anbau kann das Kickloch weniger relevant sein.
Kickloch und Reinigung: worauf du achten solltest
Bei Kickloch-Bongs lohnt es sich, beim Reinigen das Kickloch nicht zu vergessen. Dort können sich Rückstände absetzen, vor allem wenn die Bong länger nicht gespült wurde.
Hier findest du eine ausführliche Anleitung: Bong reinigen: Schritt-für-Schritt Anleitung
Kickloch bei Glas oder Acryl: gibt es Unterschiede?
Das Kickloch selbst funktioniert bei beiden Materialien ähnlich. Wichtig ist eher, wie du die Bong im Alltag nutzt:
- Glas: große Auswahl an Formen und Features; Reinigung ist meist gut machbar.
- Acryl: robust und praktisch, aber beim Reinigen nicht zu heiß arbeiten.
Wenn du zwischen Materialien schwankst: Glas oder Acryl: Welche Bong passt zu dir?
Kickloch oder Features wie Diffusor/Perkolator – was ist wichtiger?
Kickloch ist eine Bedienungs-Option. Diffusor/Perkolator/Eisfach sind eher Aufbau- und Feature-Themen. Viele entscheiden sich erst für das Grundsetup (Größe, Form, Schliff, Features) und schauen dann, ob ein Kickloch dazu passt.
Wenn du dich bei Features orientieren willst: Eisfach, Diffusor, Perkolator: Welche Features lohnen sich?
Kickloch und Schliff: warum das zusammengehört
Auch wenn das Kickloch seitlich sitzt: Beim Setup zählt vor allem der Schliff. Bowl, Chillum und Adapter müssen passen, sonst stimmt die Kompatibilität nicht. Gerade wenn du Zubehör nachrüsten willst, lohnt es sich, Schliffgrößen im Blick zu behalten.
Passender Ratgeber dazu: Bong-Schliff 14,5 oder 18,8: Was passt zu Bowl, Adapter & Chillum?
Wann ist eine Bong mit Kickloch sinnvoll?
- Wenn du einfache Steuerung willst: Abdecken und zum Schluss öffnen.
- Wenn du das Handling magst: Viele bevorzugen die direkte Kontrolle.
- Wenn du eher ohne viel Zubehör startest: Kickloch kann das Setup schlicht halten.
Wann ist eine Bong ohne Kickloch sinnvoll?
- Wenn du es möglichst „clean“ willst: Keine zusätzliche Öffnung am Glas.
- Wenn du dein Setup anders steuerst: z. B. über Zubehör oder Gewohnheit.
- Wenn du möglichst wenige Stellen zum Reinigen willst: Eine Öffnung weniger kann im Alltag angenehmer sein.
Worauf du beim Kauf achten solltest (Kickloch-Checkliste)
- Position: Sitzt das Kickloch so, dass du es bequem abdecken kannst?
- Material/Verarbeitung: Bei Glas auf saubere Kanten und Verarbeitung achten.
- Schliff: 14,5 oder 18,8 – passend zu Bowl/Chillum/Adaptern.
- Größe & Stand: Beaker steht oft stabil, Straight ist schlank und direkt.
- Features: Eisfach/Perkolator/Diffusor – je nach Wunsch.
Wenn du generell eine Kauf-Orientierung willst: Zum Ratgeber: Worauf du beim Kauf achten solltest
Fazit
Ein Kickloch ist eine praktische Option, wenn du den Luftstrom mit dem Finger steuern willst. Ob du es brauchst, hängt von deinem Handling und deinem Setup ab. Wichtig ist, dass die Bong insgesamt zu dir passt – inklusive Größe, Schliff, Features und Zubehör-Kompatibilität.
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FAQ
Ist ein Kickloch besser als ein Setup ohne Kickloch?
Das ist Geschmackssache. Kickloch bietet eine zusätzliche Steuerung, ohne Kickloch hast du eine Öffnung weniger. Entscheidend ist, womit du besser zurechtkommst.
Muss ich das Kickloch beim Reinigen extra beachten?
Ja, es ist eine zusätzliche Stelle. Beim Spülen und Reinigen kurz mit warmem Wasser durchspülen und bei Bedarf gründlicher reinigen.
Kann ich ein Kickloch „schließen“?
Im Alltag wird es einfach mit dem Finger abgedeckt. Manche nutzen auch passende Stopfen, je nach Modell und Vorlieben.